7 Mile Beach

Sonntag, 11. Dezember
Der letzte Tag. Die Gedanken kreisen um Zuhause. Wir freuen uns, dass wir noch einen Tag mit Janina, Tina und Heiko verbringen dürfen, wir freuen uns auf Momo und natürlich auch auf all die anderen. Aber wir sind auch traurig, dass der Urlaub vorbei ist. Es war ein tolles Erlebnis, Tasmanien zu erkunden. Wir haben viel neues gelernt. Es war aber auch der erste Urlaub, wo wir die Badesachen ungenutzt wieder einpacken. Es war einfach noch zu kalt zum Baden.
Den letzten Tag verbringen wir am 7 Mile Beach. Es ist sehr windig und kühl. Es wird nur eine große Umstellung mit den langen dunklen Nächten werden. Nicht mit der Temperatur.

Salamanca Market and Mt Wellington

Samstag, 10. Dezember
Heute haben wir den Salamanca Markt in Hobart besucht. Es war ungefähr so wie auf der Herbstmesse in Rothenburg. Viele Stände mit lauter Sachen, die man nicht braucht. Wir wollten hier eigentlich die Mitbringsel für alle kaufen, sind aber mit leerem Rucksack wieder zurück gekommen. Entweder Kitsch oder überteuert.
Ein Bummel durch die Stadt ist sehr amüsant. Witzige Menschen, die im Weihnachtskaufrausch hin und her hetzen, witzige Senioren, die Weihnachtslieder singen und Mütter, die ihre Kinder für 19,95 Dollar auf den Schoß von Santa Claus setzen und fotografieren lassen. Wir laufen da wie Ausserirdische durch die Menschenmassen.
Am Nachmittag waren wir auf dem Hausberg von Hobart, der Mount Wellington. Er ist 1250 m hoch und der Blick von oben ist überwältigend. Die Stadt Hobart erinnert uns ein wenig an Kapstadt und San Francisco. Sie liegt traumhaft schön. Es sind oben nur 8 Grad und es ist sehr stürmisch. Wir trinken heißen Kaffee in unserem Bus und genießen die Aussicht.
Immer wieder sind wir erstaunt, wie die Tassies hier bei 10 Grad in kurzen Hosen und kurzärmelig herum laufen. Wir fallen überall auf.

Hobart

Freitag, 9. Dezember
Unser Urlaub geht dem Ende zu und wir finden noch ein wunderschönes Plätzchen an der Tasmanischen Sea nicht weit von Hobart. Wir haben Aprilwetter und 12 Grad. Perfektes Wetter für einen Besuch im Botanischen Garten.
Heute können wir es spüren, dass die Antarktis nicht mehr weit ist.

Southport

Donnerstag, 8. Dezember
Wir waren am südlichsten Punkt von Tasmanien, na jedenfalls fast. Bis es mit unserem Camper nicht mehr weiter ging. Das Wetter hier ist sehr unberechenbar. Hier hat man an einem Tag Frühling, Sommer und Herbst. Stündlich zieht man sich hier um: Kurze Hose, lange Hose, Jacke an und aus.
Sturm und Regen lässt sich gut in unserm Camper aushalten, wir sitzen im Bett, schauen auf das Meer und trinken Wein.
Am Nachmittag haben wir einen kurzen Abstecher zu Mossvale Alpakas gemacht und beim Scheren der Alpakas geholfen.

Mount Field

Mittwoch, 7. Dezember
Der Weg führt uns in den Mount Field Nationalpark. Hier gibt es die berühmten Tall Trees, es sind Königseucalyptusbäume die mit über 90 m Höhe zu den höchsten Bäumen der Welt gehören.
Auch hier gibt es, wie in Südafrika der Weihnachtsstern, in Neuseeland der Rata, einen Strauch, der zu Weihnachten rot blüht, er heißt Waratah.
Abends werden wir umringt von 5 Pademelons, die kleinsten Kängurus hier. Sie fressen das Gras rund um unser Auto. Ein Baby ist auch dabei, das, wenn es sich erschreckt, in den Beutel der Mutter Zuflucht sucht.

Lake St Claire

Dienstag, 6. Dezember
Nikolaustag und Stefans Geburtstag
Der See St Claire ist mit seinen 167 m der tiefste natürliche See Australiens. Er liegt in einem langen Trogtal, das während der Eiszeit entstanden ist.
Vorher machen wir noch einen Abstecher zum Nelson Fall. Wir sind von seiner Schönheit überrascht, da er im Reiseführer nur kurz erwähnt ist.
Hier gibt es schöne Wanderwege und wir beobachten Kängurus, Schnabeligel und 2 mal sehen wir auch endlich einen Platypus.

Abt Wilderness Railway

Sonntag, 4. Dezember
Wir bleiben noch eine Nacht in Strahan, das Wetter ist super und das Meer wunderschön.
Ein Besuch der Eisenbahn, die bis Queenstown fährt ist ein Muss. Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie erbaut, um Kupfererze von Queenstown zum Hafen von Strahan durch den Regenwald zu transportieren. Heute ist die Zahnradbahn eine Touristenattraktion.

Strahan

Samstag, 03. Dezember
Wir fahren Richtung Süden und dann an den westlichen Pazifik. Das Meer ist hier sehr gewaltig. Ein Angelparadies. Am Macquarie Harbour beobachten wir, dass keiner etwas fängt und müssen an Theo denken. Geteiltes Leid ist halbes Leid.
Hier ist der südwestlichste Punkt. Weiter geht es nicht mehr mit dem Auto. Jetzt kommt nur noch Wildnis.

Montezuma Fall

Freitag, 02. Dezember
Wir sind in den Cradle Mountains und sind auf einer alten Bahnstrecke zum Montezuma Fall gewandert. Sehr imposant ist dort die Hängebrücke. Der Wasserfall ist 104 m hoch.
Kleine Anekdote: Bevor Uli über die Brücke balanciert warne ich ihn, dasser doch sein neue Sonnenbrille einstecken soll, bevor sie herunter fällt. Jetzt liegt sie im Fluss. Natürlich ist sie nur herunter gefallen, weil ich es vorher gesagt habe.

Alpakas

Donnerstag, 01. Dezember
Nach einer Übernachtung im Regenwald und kleineren Tracks fahren wir wieder ans Meer. unterwegs sehen wir Alpakas, da machen wir natürlich halt. Tolles Grundstück mit Weide rund um das Haus und Blick auf Alpakas und Meer. Die Besitzerin, schon etwas älter, möchte alles los werden. Da fallen einem glich viele Idenn ein.
Noch ein kleiner Abstecher nach Sisters Beach, dann übernachten wir wieder in Penguin. Und läuft nicht spät  abends ein kleiner Penguin an unnserem Bus vorbei?

The Tarkine Forest

Mittwoch, 30. November 
Die wilde Westküste Tasmaniens ist nur dünn besiedelt. Einsame Strände, zerklüftete Klippen und Regenwald. Unablässig brandet das Meer mit Urgewalt an die Küste.
Wir haben wieder tolle Wanderungen durch den Regenwald gemacht, aber auch die Auswirkungen der riesigen Buschbrände gesehen. Aber es ist auch erstaunlich, wie schnell sich die Natur wieder erholt.
Wir sehen wieder ein Pademelon und einen Gelbhaubenkakadu. Ist schon merkwürdig, wenn man hier im Wald die Papgeien sieht. Da vermisst man eine gute Fotoausrüstung.

The Nut

Dienstag, 29. November
Wir waren in Stanley und haben am Fuße des Nut einen wunderschönen Campingplatz an einem riesigen Sandstrand gefunden. Und wer steht am Eingang? Zwei Alpakadamen. Das hat mich natürlich besonders erfreut.
Auf dem Nut in 170 m Höhe kann man eine kleine Wanderung machen und man sieht in allen Richtungen das Meer. Wir konnten schon 2x Buckelwaale beobachten. Sie haben uns mit der Fluke zu gewunken. Es waren 2 große und ein kleiner Waal, vermutlich Vater, Mutter und Kind.
In Tasmanien gibt es 3 Arten von Kängurus: Forester Känguru (2 m), Bennet's Wallaby (1,50m) und das Pademelon (60 cm). Das Pademelon lebt im Wald und ist sehr scheu. Wir konnten es auch schon am Mt. Roland beobachten. Hier ist uns auf dem Nut sogar ein Foto gelungen. Man kann sehr gut sehen, dass im Beutel ein Junges steckt.

The big Penguin

Sonntag, 27. November
Wir haben super Wetter und finden einen wunderschönen Platz. Eine Wiese direkt am Meer. Wir können Waale, Seevögel und Papageien wunderbar mit unserem neuen Fernglas beobachten. Besonders hat es uns gefreut, dass wir einen kleinen Bloched Blue-tongued Lizard sehen konnten. Sie können bis 50 cm groß werden.

Great Western Tiers

Samstag, 26. November
Wir sind in den Bergen am Fuße des Mt. Roland. Haben hier oben ein uriges Restaurant gefunden und ganz lecker gegessen, was hier in Tasmanien nicht so einfach ist. Hier gibt es überall nur Fast Food.
Den geplanten Treck haben wir abgebrochen, da die Sonne es zu gut meint. Im Busch  haben wir lieber Igel  und Känguru  beobachtet. Die Vegetation erinnert uns sehr an Korsika.

Platypus und Echidna

Freitag, 25. November
Heute waren wir im Platypushaus und haben viel über diese außergewöhnlichen Tiere gelernt. Es sind die einzigsten eierlegenden Säugetiere auf der Welt, die es gibt. Vom Körperbau ähneln sich beide, obwohl das Schnabeltier im Wasser lebt und der Igel an Land. Beide haben am Hinterbein einen Sporn. Das männliche Schnabeltier produziert als einzigstes Säugetier ein Gift, dass Hunde und Katzen tötet. Es gibt kein Gegengift. Bei Menschen verursacht das Gift Wunden, die monatelang schmerzen.
Den Tag beenden wir mit einer Wanderung durch die Wetlands im Tamarvalley.

Green Beach

Donnerstag, 24. November 
Wanderung am George River. Mich faszinieren immer wieder die zutraulichen Kängurus.
Danach ganz im Norden am Green Beach. Die Warnschilder Dusk to Dawn begleiten uns ständig und wir  sehen  auch die Folgen, viele überfahrene Tiere.
Ein Campingplatz ganz für uns allein und mit Kratzer! Nachts kommen hier die Wombats und Wallabies bis an  die Tür und morgens heißt es Kacke kratzen. Wir fühlen uns heimisch. Nachts wackelt der Camper, weil sich die dicken Wombats an ihm den Buckel kratzen.

Great Eastern Drive

Mittwoch, 23. November
Kilometerlange weiße Sandstrände, türkisblaues Meer und rote Felsen, wir können uns kaum trennen. Aber in der Nacht war ein heftiges Gewitter, dass erst mal schlechtes Wetter brachte. Es war ein grandioses Schauspiel die tausenden Blitze über dem Pazifik in der Nacht zu sehen. Der Horizont stand in Flammen.
Nach so viel Regen geht es in den Regenwald. Es war eine wunderschöne Wanderung. Der Regenwald ist wie ein Zauberwald und wir sind jedes Mal fasziniert davon.
Das Einkaufen hier ist immer ein Erlebnis. Im "Tante Emma"-Laden wird man immer wie ein Familienmitglied empfangen. Und jeder Laden ist ein Unikat.
Die Fahrt nach Launceston über den kurvenreichen Tasman-Highway ist ein Abenteuer. Jeder landwirtschaftliche Weg bei uns ist breiter. Hier sind dafür aber die Tracks größer und länger. Wir sehen viele überfahrene Kängurus.

Bay of fires

Sonntag, 20. November
Wir sind fast im Norden von Tasmanien. Das Wetter ist perfekt für die Bay of fires. Wir sind überwältigt, dass es so etwas wunderschönes und fast menschenleeres Stück Land auf unserem Planeten noch gibt.
Wir konnten uns nur sehr schwer entscheiden, wo wir uns die nächste Nacht am Meer hin stellen sollten.

Wildlife und Lagoons Beach

Freitag, 18. November
Endlich sind wir Ihnen begegnet, den außergewöhnlichen Spezies: Wombat, Ameisenigel, Tasmanischer Teufel, Forester Känguru und Tiger Snake. Der Ameisenigel gilt als Ursäugetier, da er Eier legt und erst nach dem Schlüpfen seine Jungen  säugt.
Die Tigerschlange ist hier die giftigste aller Schlangen.
Das Weibchen vom Beutelteufel bekommt 20-30 Junge, hat aber nur 4 Zitzen. Sie sind nur 5 mm groß und nur die 4 schnellsten überleben.
Ein ganz besonderes Erlebnis war die Begegnung mit den freundlichen Kängurus.
Übernachtet haben wir an einem Traumstrand.

Freycinet Peninsula

Donnerstag, 17. November
Gestern haben wir ein schönes  Fleckchen am Meer gefunden. Ein Lagerfeuer und Meeresrauschen ließ uns die Kälte vergessen. Am nächsten Tag ein wunderschöner Sonnenaufgang, jetzt haben wir endlich Frühling.
Nach einem Besuch auf einer Weinfarm  haben wir beschlossen, dem Alkohol ade` zu sagen. Die billigste Flasche kostet hier 20 Dollar.
Dafür haben wir eine schöne Wanderung zur Wineglass Bay gemacht und endlich auch mal geschwitzt. Und auch immer wieder eine Begegnung mit den Wallabys. Sie sind zu putzig.
Zweimal haben wir auch einen Schnabeligel gesehen, ein eierlegendes Säugetier. Aber sie wollten nicht fotografiert werden.

Bruny Island

Montag, 14. NOVEMBER
Endlich sind wir mit unserem Campervan unterwegs. Das Wetter ist fast wie in Rothenburg, kalt und verregnet. 2 Tage sind wir auf Bruny  Island. Wir machen eine Tour zum Leuchtturm und sehen die ersten Wallabys. Ganz besonders freut es uns, dass wir auch 2 weiße Wallabys vor die Kamera bekommen. Eine besondere Spezies ist hier der schwarze Schwan.

Flug nach Tasmanien

Samstag, 13. November
Kurz vor 10 geht es los mit dem Flug um die halbe Erdkugel. Der neue Dreamliner und Airbus machen uns den Flug sehr angenehm. Um 22 Uhr erreichen wir am Sonntag Hobart. Wir genießen Das Bett und die Dusche im Travellodge Hotel.

Ein Tag in Schwerzenbach

Freitag, 12. NOVEMBER
Heute waren wir mit Janina  im Kinski. Wir haben Herbstblätter bemalt. Am Nachmittag waren wir am Greifensee und haben viele Störche gesehen.

Fahrt nach Schwerzenbach

Donnerstag, 11. November
Alle Koffer sind gepackt und wir fahren im strömenden Regen nach Schwerzenbach. Freitag dürfen wir den Vormittag mit Janina im Kinski verbringen. Dort malen wir bunte Herbstbilder, danach machen wir einen kkleinen Spaziergang an den Greifensee. Auf den Bergen liegt schon viel Schnee und wir freuen uns, dass wir bald in Tasmanien den Frühling genießen dürfen.